Heute geht's rein DJ-technisch a bisserl in's Eingemachte, denn es ist schließlich ein
DJ-Blog für München.
Ich will Euch heute -
nicht ganz ohne den väterlichen Stolz - einmal im Detail zeigen womit, ich auf meinen
Partys und Hochzeiten in München so arbeite
-> meine hoch-heilige und komplett verkabelte DJ-Konsole:
Leuchtet die nicht hübsch im Halbdunkeln?
*schmacht*In diesem
extra angefertigten und äußerst stabilen Transport-Case der Marke
THON befinden sich zwei professionelle
DJ-CD-Player der Marke
Pioneer,
Typ CD-J 200 und ein
Profi-DJ-Mixer, ebenfalls von
Pioneer,
Typ DJ-M 600.
Warum ausgerechnet Pioneer?
Weil diese Teile einfach alles schlucken und laufen, laufen, laufen...
Jeder halbwegs erfahrene Jock wird Euch das sicher bestätigen!

Die
CD-Player und das
Mischpult besitzen je einen eigenen
Beatcounter und
verschiedene digitale Effekte, wie etwa
Flanger / Jet,
Zip, Delay,
Echo,
Wah-Wah, welche sich getrennt voneinander auf verschiedene Kanäle legen lassen. Man kann auch
Loops einprogrammieren, aber damit hab ich mich noch nicht so sehr beschäftigt. Richtig gut kommt sowas natürlich bei
Dance- und House-Music.
Der
Mixer hat
4 x 2 Kanäle, darunter einen
Sub-Mikrofon-Eingang und einen eigenen
Mikrofoneingang, so daß neben den beiden Playern und
zwei Mikrofonen immer ein weiterer Kanal für die Gerätschaften der Kunden zur Verfügung steht. Jeder der Kanäle ist über stabile und gleitfreudige Regler
getrennt regelbar in Sachen
Lautstärke,
Gain, Höhen,
Mitten und
Tiefen, sowie einzeln oder gemischt über den
Monitor, resp.
Kopfhörer abhörbar. Außerdem zeigt ein großer
Pegelmesser an, wie laut jeder einzelne Kanal ist und ob man
unter- oder übersteuert. Am Crossfader kann man ausserdem einstellen, wie die
Lautstärkenkurve aussehen, oder sich besser gesagt anhören soll.

Die
CD-Player spielen ausser
normalen und gebrannten CD's auch
MP3-CD's ab, was die Arbeit ab und zu ungemein erleichtert. Ausser den oben erwähnten
Effekten und dem
Beatcounter geht natürlich auch der
Pitch, also die
Geschwindigkeitsregelung für die Musik, sehr exakt. Hervorzuheben an diesen Playern ist ausserdem der
sofortige Start beim Knopfdruck auf die
Play-Taste, die sich nicht wie ein Stück Radiergummi anfühlt, sondern spürbar
klickt, was nicht bei allen Herstellern der Fall ist. Das auffallend große
Jogwheel erinnert nicht von ungefähr an eine Schallplatte - sie ist ein echtes Schmankerl um Titel exakt anzuspielen und die
Effekte zu steuern.
Die Geräte speichern außerdem die abgelesenen Daten zwischen, so daß ein
Rempler oder ein
Stoß nicht gleich zum allseits gefürchteten
Springen der CD führt. Ausserdem ist der
Frontlader ein Geschenk des Himmels -
CD-Schubladen stören doch nur, sind fehleranfällig und laaaaangsam... ;-)
All das ist bereits
komplett mit vergoldeten Steckern verkabelt und spart damit jede Menge Zeit beim Aufbau der mobilen Disco. Dazu kommen ein paar kleine, aber feine, teils versteckte
Extras, die ich hier auch gerne einmal gesondert aufführen möchte:
- Ein kabelgebundenes Mikrofon von Shure (Typ PG58), für den Dauerbetrieb, da der DJ direkt am Mixer kein schnurloses Mikro braucht.
- Zwei weitere schnurlose, rückkopplungsarme Funkmikrofone, ebenfalls von Shure (Typ SHURE PG288E/PG58 R10 Vocal Combo) mit 100 m Reichweite. Außerdem lassen sich hier zehn verschiedene Kanäle / Frequenzen schalten - das hilft ungemein wenn andere DJ's oder Bands in der Nähe auf den selben, freien Frequenzen Ihre Funkmikrofone betreiben...
- Eine Whirlwind DI-Box, zum Anschluss digitaler Signalquellen, wie etwa Notebook oder MP3-Player. Diese Box gewährleistet die störungsfreie Signalübertragung, egal welches Gerät angeschlossen wird. Mit dabei sind natürlich auch Adapter für die gängigsten Anschlüsse, wie etwa Klinkenstecker oder iPhone- bzw. iPod-Anschluss.
- Eine schaltbare Mehrfachsteckdose für möglichst wenig Kabelsalat.
- Eine stufenlos regelbare LED-Schwanenhalslampe, welche mir auch in dunklen Räumen ein problemloses Arbeiten ermöglicht.

Zu den möglichst kurzen Kabeln wurden auch noch weitere
lange Kabel und
Verlängerungen in das
Case gepackt, denn nicht immer kann oder muß man
platzsparend aufbauen. Die Übertragung des Tonsignals an die
Endstufe läuft absolut unverfälscht und verlustfrei über
XLR-Kabel.

Natürlich ist das alles nicht die absolute
"Creme de la Creme" der
DJ-Technik, aber ich habe schon in vielen
Clubs und Discotheken aufgelegt, wo das
DJ-Equipment bei weitem nicht so
hochwertig,
robust und
zuverlässig war wie die von mir sorgsam gewählten Komponenten. Nicht umsonst habe ich als
hauptberuflicher DJ über 2500,-- Euro in diese meine Schmuckschatulle investiert... leider kann ich sie im Herbst nicht auf die
AIDAvita mitnehmen! *schnüff*
Für Fragen und Anregungen bin ich jederzeit offen, liebe DJ-Kollegen -
Party on!Euer Hochzeits- und Party-DJ Dan [;-Pwww.rent-a-DJ.netwww.DJ-Muenchen.com